Karinka

Kleiner Hinweis zu meinen Liebesromanen und-novellen. Diese Art Literatur wird größtenteils von Frauen geschrieben. Und zwar, von Frauen für Frauen. In der Beziehung sehe ich mich etwas als Revolutionär. Wobei Etwas festzustellen bleibt. Die klassische Liebesliteratur wurde eben auch von Männern geschrieben. Diese Art Literatur spiegelt eigentlich nur Träume. Das Ergebnis ist praktisch die Widerspiegelung von Träumen der jeweiligen Autoren. Natürlich unterscheiden sich männliche Träume erheblich von den Träumen der Frauen. Meine Liebesgeschichten sehe ich damit als Bereicherung dieses Genres.

Etela geht mit Karinka eine Runde durch das Haus. Zuerst besuchen sie die Retaurants. Dann das Getränkelager. Jetzt kommen sie in die Küche. Die Köche pfeifen begeistert. Aber auch zwei Köchinnen. „Das sind meine Freundinnen“, sagt Etela. Eine bringt gleich ein Stück Kuchen zu Karinka. Die Köche im Hintergrund murmeln etwas. Etela greift Karinka auf den Hintern und führt sie aus der Küche. Sie möchte den Köchen zeigen, wem Etela gehört. Dem Gemurmel nach, haben das die Köche sofort verstanden.

Sie kommen in den Keller. Dort stehen drei Kühlhäuser. Sie schauen hinein.

„Das ist unser Vorrat“, scherzt Etela.

In einem Kühlhaus hängt Wild und ein Lamm. Im dritten, findet Karinka sämtliches Gemüse und Obst.

Eine Kelleretage tiefer befinden sich die Garderoben des Personals. Hier riecht es etwas streng nach Schweißfuß. Die Toiletten sehen nicht besodners sauber aus. Karinka ist etwas schockiert bei dem Anblick.

„Hier müssen wir gelegentlich putzen“, sagt Etela.

Auf einer anderen Treppe gehen sie wieder hinauf. Sie kommen zur Sauna. Direkt neben der Sauna ist ein Duschraum und ein Schwimmbecken.

„Das dürfen wir auch benutzen.“

„Mit oder ohne Begleitung?“

„Ich hoffe doch mit dir und meinen Freundinnen.“

„Wie sieht das mit den Köchen aus?“

„Die gefallen dir wohl?“

Karinka schaut etwas verlegen nach Unten.

„Naja. Zwei süße Bübchen sind schon dabei.“

„Das können wir dann auf dem Zimmer besprechen.“