Teeverarbeitung

Der Saisonkoch.blog

Jetzt wollte ich Ihnen gerne mal zeigen, wie ich meinen Tee vor dem Schneiden presse. Ungepresst geht das zwar auch, aber ich kann den Tee so nicht aromatisieren. Ungepresster Tee zerfällt beim Schneiden mit der feinen Maschine zu großen Teilen in Staub. Ich habe jetzt keine Lust, deswegen extra noch Teebeutel herzustellen. Staub lässt sich auch schlecht rauchen und stopfen. Ich nehme also trockene Blätter, sprühe die mit meinem Wunscharoma ein und lege den Tee dann in die Presse. Zu unserem Glück haben wir chinesische Genossen, die uns auch mit anständigen Pressen zu Arbeiterpreisen versorgen. Das Holz können Sie übrigens auf Ihrem Baumarkt erwerben. Generell nehme ich 8 mm Dicke. Bei den Deckbrettern, bevorzuge ich 10 mm.

FIS Beaver Creek

Die Privatveranstaltung in Beaver Creek scheint den Herren Südtirols und Italiens nicht so gut zu schmecken. Unsere Damen hingegen, kassieren dort Geld, wo es eben massenhaft liegt. Die Geldgeber sind ihnen dabei egal.

Natürlich war, wie üblich in diesen Kreisen, das Volk ausgesperrt. Intellektuelle würden das Römische Dekadenz nennen, ohne selbst zu wissen, was das bedeutet.

In Europa gibt es das nicht. Teile des Volkes sind dort zugelassen, solange sie bezahlen. Das Vorbild, ein Herr Schickelgruber hat bei seinen Spielen wenigstens das Volk zugelassen. Denkt man. Er hatte vorher aber die Arbeiter eingesperrt und einige von ihnen für die Aschebahnen vorgesehen, wird gescherzt an bayrischen Stammtischen.

Wir konnten also bei den Tiefschneefestspielen nichts Besonderes erwarten. Natürlich haben unsere Damen und Herren ihr Bestes gegeben. Aber wie gesagt; bei Gastgebern, die nicht mal richtige Pisten hin bekommen, sieht es mit den Ergebnissen eher mager aus.

Alpiner Skisport ist eigentlich kein echter Volkssport mehr. Allein die Liftpreise tragen voll zur Trennung der Gesellschaft bei. Für einen Saisonskipass muss ein Arbeiter immerhin einen Monatslohn legen. Zumindest das, was übrig bleibt von dem Lohn. Das ist in etwa der Betrag, den der Südtiroler jetzt für seine Heizung zusätzlich benötigt. Wenn er keinen Wald hat. Oder gar Beziehungen zu Altholz. Rechnen wir jetzt noch die Aufschläge für Milch und Käse, die in Südtirol immerhin üppig ausfallen, wird wohl der Skispaß ein Luxusurlaub. Und Luxus, bei aller Güte, ist wohl das Privileg Jener, die ungestraft mit 200 die MEBO entlang heizen können. Ich meine die mit den flachen Droschken, ohne oder mit Dach.

In dem Sinne, wird wohl der Südtiroler Volkssport aus Skiwandern bestehen. Aber nur so lange, wie der Südtiroler noch auf den privaten Berg steigen darf. Vergessen Sie wenigstens nicht, kräftig auf die Piste zu pinkeln. Es darf auch etwas Dickes dabei sein.

Begraben im Weiher

„Die Stammgäste muss ich befragen.“

„Oh. Das hat auch für mich Folgen.“

„Ich bin nur ein privater Ermittler. Keine Sorge.“

„Also kommt Nichts in die Zeitung?“

„Das kann ich dir versprechen.“

„Dann werde ich mal die Rezeption benachrichtigen.“

„Ich muss aber noch etwas Anderes wissen. Auch Namen.“

„Und die lauten?“

„Emil, Ilona, Henrich, Kamila.“

„Das haben wir relativ schnell. Du kannst direkt warten. Willst du einen Kaffee?“

„Gerne.“

Toni möchte wissen, ob die Nachbarfamilie von Ema bei uns in Südtirol war. Sicher hätten die Frauen die Familie erkannt. Meist haben die Putzkräfte aber keinen Kontakt mit den Gästen. Und wenn, dann eher während der Hausreinigung oder bei sonstigen Kontakten. Das will Toni erfahren.

Marco hat inzwischen erfahren, als was die Nachbarn arbeiten. Sie sind Markthändler und produzieren kleine Souvenire.

Kaum hat Toni den Kaffee am Mund, kommt Paul wieder.

„Die waren bei uns. Vor Kurzem.“

„Danke.“

Paul gibt Toni den Ausdruck. Toni fotografiert ihn und schickt das Bild sofort zu Monika.

„Wie sieht es mit dem familiären Besuch Ihrer Beschäftigten aus?“

„Davon können wir sicher auch einen Ausdruck anfertigen.“

„Den kannst du bitte direkt zu Monika schicken. Ich bitte dich, den selbst anzufertigen.“

„Das mach ich dir gern. Unsere Familie möchte zu gern den Täter verhaftet wissen, der Iva auf dem Gewissen hat.“

Paul gibt Toni Rippelen mit. Fast vier Kilo.

„Hat sich mein Appetit schon herum gesprochen?“

„Das ist bereits Ortsgespräch.“

Beide lachen und verabschieden sich.

Toni muss jetzt noch in die Töll. Zur Schleuse.

Kaum betritt er das Restaurant, wird er von einer Rauchwolke empfangen. Am Tisch sitzen ein paar Männer, die Karten spielen. Hinter den Tresen steht Christoph, der Wirt. Er ist etwas angetrunken. Sein Sohn, Markus begrüßt Toni. Er kennt Toni gut. Er ist auch Motorradfahrer. Sie sind gelegentlich ein paar Runden zusammen gefahren.

„Was verschlägt dich zu uns?“

„Der Mord an Iva.“

„Die kannte ich gut. Mir tut das sehr Leid. Sie haben bei uns gelegentlich geputzt. Wie geht es Ema?“

„Die wird in der kommenden Zeit erst mal nicht zum Putzen kommen. Ihr werdet euch andere Kräfte suchen müssen.“

„Danke für den Hinweis.“

„Deine Mama und deine Schwester sind nicht da?“

„Du weißt doch, die arbeiten abends.“

„Alles klar. Waren nur Ema und Iva bei euch putzen oder auch deren Kolleginnen?“

„Nein. Nur die Zwei.“

Jetzt fragen Sie sich sicher, warum unser Diesel seit geraumer Zeit mit Speiseöl gestreckt wird

Genau so lange ist der Krieg bereits in Vorbereitung

Für die gleiche Menge hat Russland bereits Wege nach Asien gefunden. Und die zahlen aktuell 100.-. Vergessen Sie nicht, was ein Tanker bereits verbrennt, bevor Etwas in Ihrem Tank landet.

Hafermilch

Also, ehrlich jetzt; ich muss so herzhaft lachen über angebliche Umweltbilanzen, dass mir fast das Essen im Hals stecken bleibt. Hafer ist eine Kulturpflanze. Und wie die betreut werden muss, weiß inzwischen Jeder. Wir reden auch vom Pflanzenschutz usw..

Eine Kuh, bitte, steht auf einer zum Glück, unbehandelten Alm. Von diversen Abgasen mal abgesehen. Neuerdings gibt es tatsächlich so ein paar Verkrampfte, die glauben, den Alltag vegan klären zu können. Wie sich Jeder selbst beseitigt, kann uns im Grunde egal sein. Nur eins möchte ich wider sinniger Weise anfügen: Pflanzen benötigen CO2. Und Kühe, furzen uns das kostenlos genau dahin, wo es benötigt wird. Die Benzinpreise werden schon dafür sorgen, dass aus Auspuffen erheblich weniger kommt.

Also, lass uns Milch saufen und Käse fressen

Gegen eine Haferflockensuppe, die für die CO2 – Produktion maßgeblich verantwortlich ist in Form von menschlichen Fürzen, haben wir natürlich nichts. Wobei der regelmäßige Verzehr, die Luft in unseren gestützten Massentransportmitteln, unerträglich machen würde. Wo er Recht hat, hat er eben Recht.

Heute befassen sich unsere Landesmedien mit unserem Landesvater

Lieber Herr Kompatscher, wer wirklich Nachhaltigkeit, Vollbeschäftigung und Frieden in seiner Gesellschaft wünscht, ist mit einer Kommunistischen Partei gut beraten. Reden Sie mal vertrauensvoll mit dem Genossen Xi. Der hilft sicher. Selbst unseren Gastronomen, Bauern und Arbeitern würde es in diesem System um Längen besser gehen. Könnte es sein, dass das die Mehrheit ist?

Sie wollten doch immer gerne wissen, mit was man sich so in Ihrem teuren Landtag beschäftigt

Die Strompreise sind es nicht:

Offensichtlich haben Leute mit einem fünfstelligen Monatseinkommen keine anderen Gedanken. Obwohl…der Mehrheit der Gestalten dort, würde sicher kein Bauarbeiter hinter her pfeifen. Es könnte also Neid mit einem Hang zu Zwang, die Ursache der Podiumsdiskussion sein. Die haben wahrscheinlich keinen Stammtisch dort:-)