Kleiner Hinweis zu Karinka

Das, was ich aktuell schreibe, ist nicht unbedingt jugendfrei. Die Träume drehen bei mir durch und bringen das zu Buche. Aktuell machen sich die Hoteliers und das Personal – Gedanken, wie sie die Pandemie samt Schließung des Hotels überstehen. Ein Freund der Familie hat ihnen angeboten, sie zu vernetzen. Sie möchten die Schließung des Hotels mit Einnahmen aus Chats und dem Internet verdienen. Mit Erotik – Chats und -filmen. Das Personal war einverstanden. Sie dürfen eh nicht nach Hause. Das Geld benötigen sie aber. Besonders ihre Familien zu Hause. Auch das Besitzerehepaar benötigt die Einnahmen. Für die Begleichung der Darlehen.

Wir schauen wieder zu Karinka

Bei ihr geht es mittlerweile ziemlich heiß zu.

Mit Karinka scheint ihr das zu gelingen. Sie legt die Hand an die Innenseite vom Oberschenkel Karinkas. Karinka tut bei ihr das Gleiche. Jetzt schaut Karinka zum Film. Etela betrachtet die wunderschönen Beine Karinkas. Die öffnen sich. Es scheint ungewollt von Karinka. Karinka lässt sich ins Kopfkissen fallen. Etela nutzt die die Situation. Sie geht höher mit ihrer Hand.

Karinka schaut noch einmal kurz zum Film und schließt die Augen. Etela kennt bereits jeden Punkt, auf den Karinka reagiert.

„Du bist leicht glücklich zu machen“, haucht sie in Karinkas Ohr. Karinka hört nichts mehr. Sie stöhnt schon das dritte Mal. Etela fühlt sich davon angetrieben.

„Du bist ja hungrig wie ein Seemann“, lacht sie in Karinkas Ohr. Sie gleitet dabei mit ihren Lippen über das Ohr.

„Jetzt hab ich wirklich Hunger und Durst“, flüstert Karinka.

Sie hat einen trockenen Mund bekommen. Im Film ist gerade ein fast quiekendes Stöhnen zu hören. Karinka greift mit einem festen Griff in das Schambein Etelas. Etelas quiekt mit. Ihre Beine zittern. Karinka streift mit der Zunge die Innenseite des Oberschenkelansatzes von Etela. Etela nimmt mit den Oberschenkeln, Karinka in den Schwitzkasten.

„Ich habe Hunger und Durst“, ruft Karinka aus den verkrampften Schenkeln. Bei dem Druck Etelas, hat sie fast Platzangst bekommen. Sie schwitzt.

„Wir müssen erst mal eine Pause einlegen“, sagt sie zu Etela.

„Hast du wirklich Hunger?“

„Ich habe vor Aufregung keinen Bissen herunter bekommen heute.“

Etela packt ihre Lebensmittel aus, die sie gerade mit genommen haben. Sogar Kuchen ist dabei. Die Zwei lassen es sich schmecken.

Es klopft an der Tür.

„Ja?“

„Jarosch.“

„Hat der uns gehört?“, fragt Karinka flüsternd.

„Er hat das Zimmer neben uns.“

„Ist das Fenster zu?“

Etela schaut aufgeregt.

„Ja. Gott sei Dank.“

„Er muss uns trotzdem gehört haben. Wir haben sonst Nichts vereinbart.“

„Mach ihm auf“, sagt Karinka.

Karinka ist neugierig geworden, was er will.

Etela wirft sich ein Laken über und öffnet die Tür. Jarosch steht mit einer Flasche Wein da.

„Ich wollte mit Euch, Karinkas Begrüßung feiern.“

Beim Blick über die Schultern von Etela, bemerkt er Karinka. Karinka wollte sich gerade etwas bedecken. Aber das Laken hat Etela schon. Seine Hose zeigt eine Reaktion. Karinka staunt beim Anblick der Erhebung.

„Bist du der Klempner?“, fragt sie Jarosch lachend.

„Er hat sogar das Rohr mit“, scherzt Etela.

„Zufluss oder Abfluss?“, fragt Karinka. Die Drei lachen ausgelassen.

„Ich drehe einen anderen Film ein“, sagt Etela.

„Sonst platzt seine Hose“, ergänzt Karinka.

Wir schauen wieder zu Karinka

Man schaut gemeinsam Filme nach dem Duschen.

Etela begleitet Karinka bis in die Dusche.

„Wo können wir unsere Wäsche waschen“, fragt Karinka.

„Wir haben im Keller eine Waschmaschine. Das kostet einen Euro.“

„Wo waschen wir denn die Hotelwäsche?“

„Ich rede mit Lina. Die kann ich dir dann auch gleich vorstellen. Ein Zuckerstückchen.“

„Wohnt Lina mit in unserem Personalhaus?“

„Lina geht recht früh aus dem Haus. Sie putzt das Foyer bevor die Gäste kommen. Sie wohnt gleich im Erdgeschoss. Bei ihr wohnen Ella und Sofia.“

„Was? Drei Frauen in einem Zimmer?“

„Naja. Die haben Küche und Bad. Das ist eigentlich die Wohnung von Claras Eltern.“

„Also ist das Personalhaus, das Haus der Eltern der Hoteliers?“

„Du hast es begriffen. Alles für den Gast.“

„Wo wohnen dann Hubertus und Clara?“

„Die haben sich mit dem Hotel ein neues Haus gebaut.“

„Auf Betriebskosten? Ein Personalhaus?“

„Karl Marx darfst du hier nicht ansprechen. Das führt zu unbefristeten Arbeitsverträgen.“

„Also müssen wir das, was wir gelernt haben, vergessen?“

„Es gibt genug neuen Unfug, den du lernen musst.“

„Den Umgang mit den Gummitierchen?“

„Das wirst du noch in dieser Woche lernen.“

„Hoffentlich bekomme ich keinen Lernstau.“

„Deinen Hintern wasche ich heute wieder. Dann bekommst du wenigstens keine Entzündungen beim Bedienen.“

„Deinen Hintern will ich heute auch mal waschen. Der ist sehr schön. Und braun gebrannt.“

„Das bekommen wir mit deinem weißen Mond auch noch hin.“

„Aber auf deinem Hintern kann ich Läuse knacken.“

„Eher zum Saisonende. Zum Saisonbeginn würden sich die Läuse bedanken für das Plätzchen.“

„Plätzchen ist leicht untertrieben. Dein Arsch ist schon auch ein Paradeplatz.“

„Mit einer Falle.“

„Wie scheint, ist es eher ein Sumpf heute.“

„Du wolltest mich waschen. Du Ferkel.“

„Dein schöner Hintern hat mich verführt. Entschuldige.“

„Wenn du jetzt aufhörst, werde ich es dir dann heimzahlen.“

Karinka hört nicht auf. Die weichen Knie von Etela sind ihr wichtiger. Etela möchte sich gleich hinlegen.

Karinka steht jetzt allein in der Dusche. Fast so, als hätte sie sich das gewünscht. Der braune Hintern von Etela kommt wieder herein geschlichen. Karinka erschrickt fast. Sie duscht fast lauwarm. Die Hände von Etela sind um ein paar Grad heißer.

„Soll ich ganz kalt stellen“, fragt sie Karinka und legt schon die zweite Hand auf die Duscharmatur.

„Dann steche ich dir die Augen aus“, antwortet Karinka.

Etela versteht das als Einladung. Sie küsst die steifen Brustwarzen von Karinka.

„Jetzt kannst du zustechen“, antwortet sie lachend.

Sie streichelt Karinkas Po dabei.

„Der Film läuft schon.“

Karinka beeilt sich mit dem Duschen. Eigentlich hätte sie jetzt einen scharfen Porno erwartet. Irrtum. Etela hat Barbarella eingelegt. Aber irgendwie scheint das Karinka noch nicht anzusprechen. Karinka lacht zwar über den Film. Aber er wirkt nicht. Vielleicht erwartet Etela einfach zu viel? Sie rennt zum Computer und legt einen Porno ein. Einen, mit gewaltigen Geschlechtsteilen. Die operierten Brüste der Modelle stoßen Karinka ab. Das findet sie eklig. Etela drückt einen Film weiter. Der wirkt. Den lässt sie laufen und legt sich wieder neben Karinka. Sie forscht mit dem kleinen Finger an Karinkas Oberschenkel, ob Karinka reagiert. Sie reagiert.

„Zur Einstimmung war Barbarella gar nicht so schlecht“, sagt sie. Etela will zurück spulen. Die Stellung nutzt Karinka und küsst ihren entzückenden Hintern.

„Das ist doch sicher besser als jeder Film“, haucht sie.

Etela lässt den Porno weiter laufen. Gelegentlich muss sie sich damit stimulieren. Durch den Augenschlitz. Wenn Karinka gerade nichts Aufregendes zeigt.

Etela sind die Träume abhanden gekommen. Die Träume von gemeinsamem Glück. Sie glaubt, das bei Karinka gefunden zu haben. Entspannung. Die Arbeit hat sie abgestumpft. Gita hat ihr schon den richtigen Weg gezeigt. Der mechanische Orgasmus ohne Liebe, ist das Produkt ihrer Arbeit. Der Hast. Der Eile. Der Oberflächlichkeit. Sie nimmt sich vor, um zu denken.

Wir schauen wieder bei Karinka vorbei

Nach dem Putzen und dem Sekt mit den neuen Freunden, begeben sich Alle in ihre Zimmer. Eine Nachfeier im Zimmer möchte Karinka vermeiden. Obwohl sie ausschlafen könnte. Etela hat etwas gedrängt. Sie hat Karinka unterwegs mehrmals geküsst. Vor Freude, wie sie sagt.

„Hast du Jaroschs Hose gesehen?“

„Da steckt schon Etwas dahinter“, antwortet Karinka. Beide lachen lüstern.

„Aber Jarosch ist sehr schwierig. Er ist zu launig.“

„Auch nach dem Sex?“

„Gerade da.“

„Wie kommt das?“

„Er hat, glaub ich, eine Freundin verloren.“

„Das ist doch normal in dem Alter.“

„Aber die hat sein Geld mit genommen.“

„Das war schon mal keine Liebe. Hat er das nicht gemerkt?“

„So genau kenne ich mich da nicht aus. Er hat aber irgend etwas Herzloses an sich.“

„Du meinst, er hat keine warmen Gefühle?“

„Genau.“

„Für ihn ist der Sex also reine Mechanik.“

„Besser kann man es nicht sagen, meine Liebe.“

Etela küsst Karinka innig.

„Du hast Herz. Dich liebe ich.“

„Nach einem Tag?“

„Der erste Eindruck. Du weißt schon. Wie gefällt es dir bei uns hier?“

„Dem ersten Eindruck nach, recht gut. Hattest du auch mit Gita Sex?“

„Gita liebe ich heute noch.“

„So gut war sie?“

„Gita wollte keine wilden Orgien. Auch keinen wilden Sex.“

„Was hat Gita am meisten gefallen?“

„Gita wollte vom Orgasmus überrascht werden. Einfach so beim Spielen.“

„Das können wir heute mal probieren.“

„Du hast Recht. Wir schauen ein paar Filme. Der Rest ergibt sich von Allein.“

Karinka

Karinka kann sich nur an den äußersten Rand der Sitzgruppe setzen. Wenn das Gäste bemerken, wäre ihr Ruf sofort ruiniert. Unter den Gästen sind oft auch Kollegen der Hoteliers. Die schauen nicht selten nach Angeboten auf dem Personalmarkt. Etela weiß das. Sie hat Karinka auf diese Typen aufmerksam gemacht. Alle kennt sie aber nicht. Zu oft wird eine gute Kraft auch von den Hoteliers angeschwärzt. Auf diese Art, möchten die Hoteliers die Kraft für sich gewinnen. Preiswerter, versteht sich. Allgemein besprechen das die Gastronomen telefonisch untereinander. Selten wird die Beurteilung auch schriftlich verfasst und dem Arbeiter gegeben. Den Arbeiter würde das schon auch interessieren. Dem Arbeiter wird dagegen ein mit kodierten Lügen gespicktes Schriftstück ausgehändigt.

„Ich verbrenne meine Beurteilungen“, sagt Etela.

„Die sind alle nichts wert.“

„Aber, dann hast du keine Zeugnisse“, antwortet Karinka.

„Die Zeugnisse stehen in deinen Lohnunterlagen“, gibt Etela ihr zu verstehen.

„Aber da steht doch nicht, ob dein letzter Chef mit dir zufrieden war.“

„Wenn du den regelmäßig an dein Nest lässt, wird er schon zufrieden sein.“

Die Zwei lachen.

„Was ist, wenn ich ihn nicht ran lasse?“

„Dann lernst du richtiges Deutsch in seiner Vielfalt kennen.“

Unter der Woche kommen wenig Gäste von Auswärts. Der Abend ist relativ zeitig beendet. Die Kollegen können ein kleines Willkommen feiern. Die letzten drei Hotelgäste nehmen bei Jarosch Platz. Etela und Karinka können die Tische schnell abräumen. Sie wollten auch gleich die Stühle auf die Tische stellen. Clara hatte das eigentlich verboten.

„Das wirkt Gäste abweisend“, hat sie gesagt.

Jarosch sieht das ähnlich streng. Er gibt mit den Augen die entsprechenden Zeichen. Etela folgt diesem Hinweis. Eigentlich sind auch Personaltreffen nicht gern gesehen. Die sollen sich in ihren Zimmern treffen. In dem Fall, hat Clara eine Ausnahme genehmigt. Kurz. Bis zur Schließung.

Die letzten drei Hausgäste gehen. Kurz nach Mitternacht, kann Jarosch das Stübele schließen. Die Drei putzen schnell das Gröbste. Der Raum wird gelüftet. Hier ist das Rauchen erlaubt. Das scheint auch der Grund für die rege Nutzung des Stübeles zu sein.

„Manchmal kommen auch Gäste während des Menüs zu uns“, sagt Jarosch.

„Zwischen den Gängen.“

Karinka

Die Kundschaft scheint jetzt etwas handgreiflicher zu werden. Wohl auch etwas betrunkener. Etela staunt, wie Karinka damit umgeht. Sie ist jetzt überzeugt, Karinka hat das tatsächlich gelernt.

Im Saisongeschäft traut man den angeblichen Nachweisen nicht. Die Frauen wissen, wie man sich die Abschlüsse besorgen kann. Bei Männern ist das etwas schwieriger. Die ausgebildeten Kollegen wenden diverse Tricks an, um das zu prüfen. Karinka hat in Etelas Augen, schon mal bestanden.

Das Stübele hat zwei kleinere Separees. Der Nachteil dieser Plätze ist, man muss für den Gang zur Toilette, den halben Tisch von seinem Platz jagen. Aus dem Grund, werden die Separees gern von wenigen Personen genutzt. Oft von zwei bis vier Personen. Die meisten setzen sich an die Bankenden der Sitzecke. Nur Wenige nutzen die Mitte der Sitzbank. Es ist einfach zu umständlich, aus der verbauten Sitzgarnitur heraus zu kommen.

Beim Separee mit fremden Frauen ist der Platz aber praktisch. In dem Fall, nimmt man die Frauen in die Mitte der Sitzbank. Das auf alle Fälle, hat Etela schon zur Genüge kennen gelernt.

Und genau so soll es kommen. Zwei Männer nehmen Platz in einem Separee. Gut gelaunt. Leicht angetrunken. Sie bestellen Sekt.

„Vier Gläser bitte.“

Die erste Flasche ist leer. Zwei Gläser sind benutzt. Sie bestellen bei Karinka eine neue Flasche.

„Soll ich die zwei leeren Gläser wegräumen?“

„Nein. Die sind für dich und Etela.“

Etela lacht schon hinter dem Tresen mit Jarosch. Sie haben das mit Kollegen so abgesprochen.

„Ja, aber ich muss unsere Gäste bedienen“, antwortet Karinka.

„Dann warten wir so lange“, antwortet einer der Männer. Etela bemerkt ein recht süßes Parfüm an dem Einen der Zwei. Das kommt ihr bekannt vor von zu Hause.

„Ihr seid Kollegen“, sagt sie.

„Und schwul“, antwortet der Andere der Zwei.

„Das habe ich mir schon gedacht bei dem Geruch.“

„Du musst also nichts befürchten von uns. Wir wollen dich nur empfangen als unsere neue Kollegin.“

„Ich bin nur zur Probe hier.“

„Vergiss das. Wir haben das schon geklärt mit Clara. Die hat dich sofort fest angestellt.“

Karinka fällt fast aus dem Häuschen. Sie kann es nicht fassen.

„Du bekommst auch zweihundert mehr im Monat.“

Auch das noch, denkt Karinka.

Karinka

Die Ruhe während des Menüs ist beendet. Jetzt kommen die Durstigen. Auch Jene, die etwas Gesellschaft suchen nach dem Essen.

Karinka bedient sie zusammen mit Etela. Jarosch hat hinter der Bar alle Hände voll zu tun. Anders als in Restaurants, sitzen vor seiner Bar, nur Frauen. Die Kürze der Röcke und Kleider, lässt Einiges vermuten.

Etela wird manchmal etwas ungeduldig. Die Fragen der Frauen an Jarosch, behindern seine Aufmerksamkeit. Er hört nur die Hälfte der Bestellungen. Etela kennt das. Sie bedient sich und Karinka selbst. Damit öffnet sich auch die Tür für kleine Betrügereien. Sie rechnet nur die Hälfte ab.

Jarosch kennt das. Er verfolgt das mit flüchtigen Blicken. Schließlich darf das gewisse Grenzen nicht überschreiten. Gelegentlich nickt er ihr zu. Karinka hat das System schnell begriffen. Etela wird sozusagen, ihre Barfrau.

Neben den üblichen Griffen auf den schön geformten Hintern von Karinka, trifft auch gelegentlich ein Geld in ihrer Tasche ein. Meist in Papierform. Das Hartgeld erzeugt beim Gehen ein rhythmisches Geläut. Das klingt fast so rhythmisch wie die Glocken von einem Schlittengespann. So wird die Geschwindigkeit der Bedienung messbar. Und bei Karinka zeugt das von flotter Bedienung. Die Gäste lieben sie von Anfang an. Sympathisch, schnell und schön. Es hagelt Trinkgeld in allen Formen. Etela beobachtet sie mit einem Auge. Sie freut sich. Für Karinka. Ehrlich. Karinka spürt das an ihrem Blick.

Wenn Karinka sich über den Tisch beugt, nickt Jarosch, Etela zu. Er dreht seine Zunge über die Lippen. Etela lacht dazu. Sie zwinkert gelegentlich. Jarosch findet das schön. Manchmal greift er ihr auf den Hintern.

„Du hast heute die ganz Kleinen an“, flüstert er.

„Lass deine Hand weg. Sonst muss ich öfter wechseln gehen.“

Jarosch lacht etwas lauter. Komisch. Die Gäste lachen mit ihm mit.

An seinem Tresen zahlen die Frauen. Mit jedem Lachen trifft auch etwas mehr Trinkgeld ein. Die Frauen lieben sein Lachen. Vor allem, die etwas älteren.

Der Ansturm nach dem Menü lässt etwas nach. Jetzt sind Gäste im Stübele, die etwas länger sitzen bleiben.

Meist Pärchen. Karinka spürt gerade beim Bedienen, die meisten Paare sind unverheiratet. Oft wissen die Einen nicht, was die Anderen am liebsten trinken. Sie kann sich nicht vorstellen, so Etwas bei Verheirateten zu sehen. Ihr fehlen die Kenntnisse, wie sich das in den Ehen – Wohlhabender verhält.

Der Abend geht recht schnell vorüber. Die viele Arbeit lässt die Zeit schnell vergehen. Dabei fühlt sich Karinka keineswegs müde. Sie wirkt wie aufgezogen. Eifrig. Sie ist froh, endlich für mehr Geld arbeiten zu können.

Etela fängt schon an, die Bar von Jarosch zu reinigen. Sie poliert den Bierhahn wie Jarosch am frühen Abend. Jarosch lacht. Die Frauen am Tresen auch. Die Frauen scheinen allein stehend zu sein.

Karinka fragt Etela mit den Augen, wer die Frauen sind. Etela antwortet mit einem Blick in den Himmel. Karinka wollte das nur schwer verstehen. Sie dreht die Augen etwas hastiger von Links nach Rechts. Etela wiederholt den Blick nach Oben und zwinkert dabei. Jetzt begreift Karinka. Die leichte Garde. Wie kommen die in das Stübele? Nach einiger Überlegung, begreift Karinka das System. Das Stübele hat Öffnungszeiten als Bar. Die Frauen kommen von Draußen. Straßenkundschaft. Wie scheint, sind das ihre Kolleginnen aus anderen Hotels. Deswegen kennen die Jarosch so gut. Jarosch ist wahrscheinlich der Seelsorger der Frauen bei misslungenen Abenden.

Etela hilft jetzt Karinka an den Tischen.

Wir schauen nach Karinka

Aufgefrischt und schön gemacht, gehen die Zwei ins Stübele. Sie kommen gerade recht zum Personalessen. Etela redet schon mit ihren Kollegen am Tisch. Sie sollen den Tisch ordentlich verlassen. „Das Stübele öffnet heute.“

Prompt kommt die Frage, ob die Neue mit macht.

Sie wird bestaunt von Unten bis Oben. Pfiffe sind zu hören. Er hagelt bereits Einladungen zu Zimmerfeten.

Etela sichert sich drei Schnitzel.

„Die sind für heute Nacht.“

Karinka lässt sich anstecken und nimmt zwei Brötchen und Butter.

„Das reicht.“

Jarosch kommt. Er grüßt die zwei Schönen.

„Mein Gott! Die Stube wird voll heute!“

Etela bedankt sich für das Kompliment. Beim Gehen von Jarosch, zeigt Etela mit einem Blick in die Richtung, worauf Karinka achten soll. Karinka dreht die Augen eine Runde. Etela weiß Bescheid. Er gefällt Karinka.

„Jarosch ist aber gefährlich launig“, flüstert sie.

„Der Gummi nicht“, antwortet Karinka.

Beide lachen. Jarosch dreht sich sofort um. Er glaubt, die Frauen lachen ihn aus.

„Hab ich Etwas vergessen?“

„Nein. Du siehst gut aus heute“, antwortet Etela.

Jarosch dreht eine extra Runde. Er wirkt wie aufgezogen.

Die ersten Gäste kommen. Es gibt sofort Komplimente. Karinka bemerkt auch schon die ersten versteckten Angebote. Oft sogar im Beisein der vor Fettcreme glänzenden Ehefrauen der Bieter. Vaseline können die sich sparen, denkt Karinka. Sie ist froh, nicht deren Zimmer putzen zu müssen. Sie denkt auch an die Bettwäsche.

Nach einiger Zeit wird Karinka klar, die sind alle besoffen. Karinka stellt sich gerade deren Nächte vor. Wegen Sex sind die nicht im Urlaub. Sie kann sich auch schlecht vorstellen, die wären wegen dem Wintersport hier. Vielleicht wegen dem Essen?

Jarosch serviert ein paar kleine Leckereien zu den Getränken. Karinka soll kleine Schalen damit füllen.

„Bring das den Leuten an den Tisch, bitte.“

Die ersten Gäste betatschen ihren Hintern. Deren Frauen lachen dazu. Die Angebote werden konkreter. Bisweilen findet ein Scheinchen den Ausschnitt von Karinka. Zum Glück hat sie die untere Schnur ihres Dirndls etwas straffer gezogen. Das Geld würde gleich zu Boden fallen. Die ersten Bestellungen kommen. Karinka nimmt die noch nicht an. Erst nach dem Essen. Jarosch hat ihr das verboten.

„Wenn die zu spät zum Menü kommen, bekommen wir Ärger mit den Kollegen im Speisesaal“, sagt er.

Genau deshalb, hat Clara die Bar eingerichtet. Die Gäste sollen zügig den Speisesaal verlassen. Früher sind die am Tisch zu lange sitzen geblieben. Die Kellner haben oft bis frühmorgens, den Speisesaal wieder her richten müssen. Das gab viel Ärger.

So ist die Umgebung des Speisesaales geschützt. Auch die sanitären Einrichtungen des Saales.

Zum Stübele haben sie extra Einrichtungen gebaut.

Das Haus wird sauberer und ruhiger.

Wie auf Kommando, verlassen die meisten Gäste das Stübele. Die zwei Frauen bringen wieder etwas Ordnung in die Bar. Jarosch poliert die Zapfanlage. Er pfeift dabei und gibt mit den Augen ein Zeichen. Karinka soll sehen, wie er den Zapfhahn poliert. Mit etwas Übertreibung zeigt er, wie er den Hahn mit dem Tuch onaniert. Etela muss lachen. Die vier Gäste im Stübele schauen sich fragend an. Sie sehen, wie Jarosch poliert und müssen auch lachen.

„Du Schlimmer“, sagt eine recht Hübsche.

„Da bekommst du heute wieder Zimmerservice“, spottet Etela. Jarosch nickt. Wie scheint, war er schon da.

Heute geht’s wieder heiß her: Karinka

„Wir haben jetzt noch Zeit, uns etwas frisch zu machen“, sagt Etela. Karinka ahnt, was sie damit meint.

„Gehen wir duschen?“

„Aber schnell.“

Die Zwei ziehen sich zusammen aus. Karinka bewundert immer wieder Etelas herrliche Figur. Sie kommt sofort ins Träumen. Etwas Neid ist dabei. Nie hätte sie gedacht, Gefallen an einer Frau zu finden. Etela ist eine Kombination aus Schönheit und Charme. Sie setzt Beides ein, um andere Menschen zu erobern.

„Magst du auch Männer?“

„Aber natürlich! Vor allem die schönen, nicht ganz so weichen Männer. Jarosch ist dafür das beste Beispiel.“

„Was? Mit Jarosch hast du auch schon?“

„Aber natürlich. Der hat ein sehr schönes Werkzeug Fast so gut wie unser Ding hier.“

Etela schwenkt einen extra weichen Dildo.

„Greif den mal an. Ein Butterstückchen.“

Karinka greift den Dildo an. Wunderbar. Weich wie ein Babypopo. Und trotzdem griffig. Etela drückt einen Knopf an dem Dildo.

„Der vibriert. Das, was der kann, kann kein Mann.“

Sie hält den Dildo an Karinkas Schambein. Karinka zuckt.

„Das kitzelt gewaltig“, ruft sie aufgeregt.

Etela macht keine Anstalten, das Ding wieder wegzunehmen. Im Gegenteil. Sie schiebt es zwischen die Beine von Karinka. Mit dem Knöpfchen wählt sie eine andere Vibration. Die ist noch intensiver. Karinka kann nicht lange widerstehen. Sie legt sich aufs Bett.

„Wir können nicht zu lange bleiben“, stammelt sie.

„Du hast mich als Hilfe“, säuselt Etela und küsst ihr die Innenseite des Oberschenkels.

„Du bist lieber als mein erster Freund“, flüstert Karinka.

„Mein erster Freund wusste nicht mal, wo er das Ding hin stecken sollte. Er kam schon zwischen meinen Oberschenkeln“, sagt sie.

Die Zwei lachen darüber.

„Sein zeitiger Abgang war aber ein gutes Gleitmittel für mich. Ich hatte zwei Orgasmen, während er sich ausruhte.“

Das Zimmertelefon klingelt.

„Die Chefin“, sagt Etela. „Wir sollen bestimmt rüber kommen. Verschieben wir das auf heute Nacht.“

„Das ist eine Stunde zu früh“, sagt Karinka.

„Vielleicht kommt eine Gruppe.“

„Wir müssen uns trotzdem frisch machen.“

„Ja schnell.“

Die Zwei duschen schnell. Eine hilft der Anderen beim Waschen. Karinka probiert bei Etela eine Revanche. Das scheint zu gelingen. Etela zuckt und taumelt leicht auf einem verkrampften Bein.

„Vorsicht. Fall mir ja nicht hin“, ruft Karinka.

„Das hatte ich lange nicht mehr.“

Karinka ist erstaunt. Gita ist doch erst den zweiten Tag weg. Vielleicht gab es nichts mehr zwischen den Zweien.

„Jetzt weiß ich, warum du so froh bist.“

„Ja. Weil du da bist.“

Etela küsst Karinka.

„Ich bin endlich nicht mehr allein.“

Karinka kann das etwas nachvollziehen. Allein in der Fremde. Weit weit von zu Hause. Umgeben von Misstrauen.

Karinka

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Der Rundgang ist beendet. Alle gehen zur Mittagsruhe. Etela geht mit Karinka ins Stübele.

„Das Stübele ist eigentlich für besondere Gäste.“

„Aber das hier sieht aus wie eine Bar.“

„Das ist eine Bar. Im Stübele treffen sich die Leute vor und nach dem Essen.“

„Ich soll das hier bedienen?“

„Das ist ein guter Platz für Trinkgeld.“

„Dann ist es mir recht.“

„Das hat aber einen Nachteil. Hier geht es ziemlich lange.“

„Damit kann ich leben.“

„Wir gehen in die Wäschekammer. Dort wirst du jetzt eingekleidet.“

In der Wäschekammer wartet die Chefin. Sie hat bereits ein Dirndl bereit gelegt. Karinka soll sich ausziehen. Clara, die Chefin, rollt mit den Augen.

„Na du passt gut in das Dirndl.“

Karinka zieht das Dirndl an. Es passt schon recht gut. Clara zeigt ihr, wie man die Brüste präsentiert. Das geht mit den Schüren des Dirndls gut einzustellen. Sie streichelt Karinkas Brüste, drückt sie, hebt sie und kitzelt etwas die Brustwarzen.

„Wenn die etwas hart sind, bekommst du mehr Trinkgeld.“

„Das Dirndl kommt mir etwas warm vor“, antwortet Karinka.

„Dann ziehe einfach etwas weniger unten drunter.“

„Bekomme ich auch einen Wechsel?“

„Ich gebe dir zwei Wechsel. Du musst noch unterschreiben hier.“

„Kann ich das Eine gleich anlassen? Ich muss mich etwas dran gewöhnen.“

„Aber sicher. Wenn du keinen BH unten Drunter trägst, gibt es mehr Trinkgeld.“

„Aber auch mehr Griffe unter den Rock“, antwortet Etela.

„Du musst es ja wissen“, gibt Clara lachend zu.

Sie zwickt Etela dabei in den Hintern.

„Du bist erstaunlich ruhig heute.“

Die Frauen lachen zusammen über die Bemerkung.

„Etela zeigt dir heute, wie das Stübele funktioniert. Ihr arbeitet zusammen die kommenden Tage.“

„Wann beginnt der Dienst hier?“

„Normal macht ihr zusammen das Stübele morgens sauber. Natürlich auch nach dem Personalessen. Dann richtet Ihr Alles her. Und abends geht Euer Dienst eine halbe Stunde vor dem Menü los.“

„Viele wollen noch einenAperitif“, sagt Etela.

„Wann fangen wir früh an?“

„Wenn du allein bist, neun Uhr. Das ist selten. Wenn wir zusammen sind, zehn Uhr.“

„Wann schließt das Stübele?“

„Zwischen Mitternacht und zwei Uhr.“

Clara streift noch einmal über Karinkas Hintern.

„Das Dirndl passt sehr gut zu dir.“

„Wir gehen schnell noch das Stübele aufräumen“, sagt Etela zuKarinka.

„Ich freue mich zu sehr, endlich mit dir zusammen das Stübele machen zu dürfen.“

„Was ist mit Margarita?“

„Margarita ist einheimisch. Sie hat den Betrieb gewechselt. Sie war etwas herrisch. Wir durften nur abräumen und putzen. Sie gab uns kein Trinkgeld.“

Das Stübele haben die Zwei schnell aufgeräumt und fertig gemacht.

„Wer macht die Bar?“

„Clara. Wir werden mit ihr unsere Freunde haben.“

„Warum?“

„Weil sie uns am Tisch kassieren lässt. Das ist selten.“

„Wer ist sonst noch hier in der Bar?“

„Jarosch. Jarosch hilft der Chefin. Nicht nur in der Bar.“

Die Zwei lachen.

„Jarosch kann dir auch helfen.“

„Wie?“

„Er heißt eigentlich Jaroslaw. Jarosch ist sein Schimpfname. Er hat etwas Großes, wenn du es benötigst.“