Der Verräter Gorbatschow hat mal ein Sprichwort kreiert…

…das eher für uns zutrifft denn für die DDR

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Statt also die Volksmassen in den umgestürzten Wald zu schicken und schnell den Schneebruch zu beräumen, leitet man zusätzliche Beträge zu den „Forschern“ und Giftsprühern:-) Ich sehe noch nicht mal Ansätze für eine Aufforstung. Dafür aber reichlich Anstrengungen mit völlig nutzlosen Betonkonstruktionen. Das Alles könnte man wesentlich billiger haben. Und zwar zielführend. Die Betonbauten etc. werden alle brechen. Betont – als meine Vorhersage. Borkenkäfer gehen nur kranke Bäume an. Hier wird an Propaganda verdient. Nicht an Taten. Wiki:

Arten, die den Wirtsbaum zum Absterben bringen

Durch Borkenkäferbefall abgestorbene Fichten auf dem Brocken (Harz)

Unter den zahlreichen Borkenkäfer-Arten besiedeln nur wenige, meist an Nadelbäume gebundene Arten, lebende Bäume, die sie dann durch ihren Befall zum Absterben bringen können, die meisten Arten sind hingegen Schwächeparasiten (Sekundärschädlinge), die nur absterbende oder kranke Individuen mit stark verminderter Widerstandskraft besiedeln können.

Es gibt eben Augenblicke im Leben von Lebewesen (Bäume zählen dazu), denen in Schadensfällen etwas geholfen werden muss. Bauern wissen das. Das nennt sich Kulturland. Übrigens: Geht bei diesen geplanten Arbeiten Alles, betont – Alles verloren. Auch die schwache Deckschicht des Waldbodens im Gebirge samt den bindenden Myzelen (Dazu gibt es sogar Italienische Forscher, die man ergoogeln kann). Irgendwie erinnert mich der Umgang mit dem Wald an den Umgang mit den Arbeitern. Da können wir aber traurig sein, nicht als Kuh die Welt zu erblicken. Bei dem Angebot an Ochsen?

Also: Statt in die Sessel zu furzen, sollte man vielleicht die eh zu fetten jungen Menschen der Unis als auch den ehrbürtigen Inhalt des überbezahlten Landtages verpflichten, tatkräftig die Südtiroler Kultur zu erhalten. Das nennt sich Aufforstung. Das ist eine traditionelle Handarbeit; kein überbezahltes Maulwerk.

In der Jungen Welt bekommen Sie heute etwas DDR-Geschichte gelernt

In Form eines Interviews mit Helmut Koch.

https://www.jungewelt.de/artikel/442332.ddr-nahrungsmittelwirtschaft-die-kollektive-arbeit-war-grundlegend-anders-als-im-westen.html

Es geht um die Eigenversorgung mit Lebensmitteln und den Kreislauf der damit verbundenen Rohstoffe. Wir reden von der Achtung bäuerlicher Arbeit. Eine Form der Wertschätzung.

DDR-NAHRUNGSMITTELWIRTSCHAFT

»Die kollektive Arbeit war grundlegend anders als im Westen«

Über die Versorgung der DDR-Bevölkerung mit Lebensmitteln und ein Leben als Antifaschist. Ein Gespräch mit Helmut Koch

Das Interview führt : Interview: Marc Bebenroth, Eberswalde

Ich stelle fest, meine Gastgeber, mit denen ich sehr oft über die DDR reden durfte, unterlagen damit den kopierten Goebbelslügen. Einerseits, wissen wir DDR Bürger das ohnehin. Trotzdem ist es uns wichtig, Ihnen, meine lieben Gastgeber, ein paar Aussagen von Fachleuten zu zeigen.

Bauern kann ich nur empfehlen, diesen Artikel aufmerksam zu lesen. Den anderen Bürgern wünsche ich das natürlich auch. Es gibt keine Falschdeutungen oder Verschönerungen.

In dem Sinne, danken wir der Redaktion für diesen wertvollen Beitrag.

BOD-Die Sommersaison-Frühjahr

BOD-Die Saisonpause

Gerstsuppe

Aber, die Mecklenburgische Variante. Sie Sächsische ist noch etwas anders. Ohne diesen Buttermilch – und Trockenfrüchtekram. In Sachsen oder der DDR, hat man eher ein Stück Fleisch bevorzugt; wenn man es sich vor der DDR – Ära leisten konnte wie in dem Rezept aus den zwanziger Jahren. Ist man etwas knapp bei Kasse, helfen Fleischklößchen. DDR Bürger mussten das selten tun.

Und wissen Sie, was das Faszinierendste war? Wir mussten kein Fleisch importieren. Wir haben es verkauft…in den langsam verhungernden Westen:-)) Sonst hätten diese Großmäuler nicht mal die Kraft gehabt, uns zu verleumden.

Als Kartoffel, half uns die liebe Andretta. Eine DDR – Züchtung.

Das gebe ich Ihnen zur Kenntnis und zum Vergleich dazu, was wir uns leider Heute in den Topf schmeißen müssen.

Sollte Ihr Fleisch heute etwas zu fest sein, weil das Schweinsfilet bereits die 30-Euro-Grenze überschreitet, versuchen Sie es mit Fleischbällchen aus bedeutend preiswerterem Fleisch. Wie Sie in meinen Rezepten lesen können, bestehen Fleischbällchen, wenn man sie zu Hause herstellt, aus rund 40-50% Wasser und Bäcker.

In der DDR sagte man dazu: 2:1 für den Bäcker. Zu große Gersten, wie wir sie in Südtirol verzehren, wurden im Volksmund – Kälberzähne genannt. Wir haben in die Suppe beim Verzehr übrigens eine Unmenge Bino reingerührt. Sie kennen das vielleicht als Maggi.

Übrigens: Im Russischen nennt sich die Suppe/Speise – Kascha. Das sage ich Ihnen, damit Sie die Rote Armee entsprechend empfangen können.

Festtagsküche ab 241222

In unserem Speiseplan für die Festtage hat sich Einiges geändert. Von der Bratwurst am Heilig Abend blieb einfach zu viel übrig. Der extrem geringe Flüssigkeitsverlust macht sich natürlich positiv bemerkbar. Es gibt auch ein paar „negative“ Folgen. Man muss mehr trinken, weil das Fleisch zu wenig Salzwasser hat. Oder umgedreht? Wir können das Fleisch wieder essen, statt es zu trinken.

Um unsere Figur zu bewahren, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, einen Grüne-Bohneneintopf zu kochen und damit den Bratwurstüberschuss zu verzehren. Wir würden ja sonst das Fleisch zwei Mal bezahlen. Einmal beim Bauern und einmal bei der Müllabfuhr. Wir haben eben in der DDR gelernt, mit Lebensmitteln richtig umzugehen. Das ist eine Form der Wertschätzung, die heute abhanden zu kommen scheint. Ich will jetzt nicht sagen, es gibt keine Wertschätzung mehr. Nur weniger Wertschätzer.

Wir kochen die Grünen Bohnen also Energie betont, als Suppe oder Eintopf. Die Bohnen gibt es gefroren oder in Dosen. Natürlich müssen Speck und Zwiebel angeschwitzt werden. Vielleicht auch ein paar Kartoffelstückchen, die wir ziemlich klein schneiden.

Unser Luft getrocknetes Brühpulver macht sich als Zugabe sehr gut. Das stellen wir eben her, wenn es reichlich Karotten, Sellerie, Zwiebel oder Lauch und Petersilwurzel gibt. Natürlich sind reichlich Zutaten auf unserem Balkon gewachsen.

Nach dem Anbraten geben wir die Bohnen zu, gießen nicht zu hoch an und lassen das gemeinsam garen. Fertig stellen tun wir das mit der Bratwurst, die wir in Würfel geschnitten haben, minimal Thymian oder Bohnenkraut, etwas Zucker, Salz und Pfeffer.

Liebhaber können auch etwas getrockneten Knoblauch zugeben. Wenn Sie das nicht schon in der Bratwurst taten.

Beim Korrekturlesen mit der Rechtschreibeprüfung wurde mir statt Brühpulver, Verpulver vorgeschlagen.

Bitte beachten Sie, wir sind zu Hause und nicht in irgendeinem Pseudoparlament:-))

Dann wünschen wir mal frohe Festtage.

Ihr Saisonkoch