Die Genossen aus Nordkorea

Karsten Schönsee

Stellungnahme der stellvertretenden Abteilungsleiterin des ZK der PdAK

Stellungnahme der stellvertretenden Abteilungsleiterin des ZK der Partei der Arbeit Koreas, Kim Yo Jong:

   Die Umtriebe der USA, die den ganzen europäischen Kontinent in die ernsthafte Kriegsgefahr getrieben und große und kleine Besorgnisse erregt haben, überschreiten nun die Gefahrengrenze.
   Bereits setzten die USA in der Ukraine viele Kriegsrüstungen ein und leisteten zum Fortdauern des unstabilen Weltereignisses einen besonderen Beitrag. Jüngst haben die USA offiziell bekanntgemacht, dass sie sogar ihre Hauptpanzer liefern werden, und verdeutlichten damit ihren Standpunkt für die Auseinandersetzung mit Russland.
   Das zeugt von der bösen Absicht der USA, durch die Erweiterung des Stellvertreterkrieges zur Ruinierung Russlands ihre Oberherrschaft zu verwirklichen.
    Ohne die USA wäre heute die Welt noch heller, sicherer und friedlicher geworden.
   Die USA sind der Hauptverantwortliche für die ernste Gefährdung und Herausforderung gegen die strategische Sicherheit Russlands und die heutige Verschlechterung der regionalen Lage.
   Ich äußere ernste Besorgnis um die Taten der USA, die durch den Einsatz der Kriegsrüstungen für Bodenangriffe in der Ukraine die Kriegssituation eskalieren, und verurteile sie aufs Schärfste.
   Die USA und die westlichen Länder, die ungeachtet der Besorgnis Russlands um seine Sicherheit der Ukraine die Kriegsrüstungen in astronomischen Summen übergeben und den Weltfrieden und die regionale Sicherheit zerstören, haben gar kein Recht, über den Selbstschutzrecht der souveränen Staaten böse zu sprechen.
   Zurzeit haben die USA vor, sowohl die militärische Potenz der westlichen Länder als auch die ihrer größten Untertanen an der Anti-Russland-Front einzusetzen.
   Das Schlachtfeld der Ukraine ist nicht die Wüste im Mittleren Osten, wo die Hauptpanzer der USA vor 20 Jahren schalteten und walteten.
   Ich zweifle nicht daran, dass alle Kriegsrüstungen, der sich die USA und der Westen rühmen, vor dem unbeugsamen Kampfgeist und der Macht der Armee und des Volkes Russlands völlig verbrennen und Schrott werden.
   Obwohl die alliierten imperialistischen Kräfte verzweifelt rasen, können sie den heroischen Geist der russischen Armee und Bevölkerung, die über hohe patriotische Gesinnung, Beharrlichkeit und starke Geisteskraft verfügen, keinesfalls brechen.
   Wir werden immer mit der Armee und dem Volk Russlands, die für die Würde und Ehre des Staates und die Souveränität und Sicherheit des Landes kämpfen, in einem Schützengraben sein.

   Pyongyang, 27. Januar Juche 112 (2023)

Quelle: http://www.vok.rep.kp/index.php/detail_com/comde/ign230127004/18/ge

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West stellt Serbien ein Ultimatum zum Kosovo
Die kosovarische Polizei eröffnet das Feuer auf Serben
Westliche Panzer kommen in die Ukraine

Wenn Sie die Reden der EU-Kommissare lesen, die wir nicht respektieren, kommen Ihnen sofort die archaischen und hektischen Reden von Adolf Hitler in den Sinn, die den Angriff auf die UdSSR rechtfertigten.

Die EU hat grünes Licht für den Krieg gegeben

Dass die ukrainische Armee seit Beginn der russischen Intervention in der Ukraine Zivilisten als Schutzschilde missbraucht, ist vielfach belegt. Ich werde zuerst auf die aktuelle Meldung eingehen und danach eine Auswahl von Beispielen dafür aufführen, dass die ukrainische Armee regelmäßig das Kriegsverbrechen gegen die eigene Bevölkerung begeht, sie als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen. Die Reportage […]

Ukraine Armee missbraucht wieder Zivilisten als menschliche Schutzschilde Während die Show-Debatte um die Lieferung von deutschen Panzern an die ukrainisch-russische Front weiter läuft, werden im Hintergrund – wie eigentlich nicht anders zu erwarten – offenbar Tatsachen geschaffen.

Aktuelles Video zeigt Transport deutscher Leopard-2-Panzer an die Ostfront

Übrigens: Völkermörder und Kriminelle verhängen Sanktionen gegen den Iran

Das nächste Sanktionspaket (german-foreign-policy.com)
Das Vorhaben des Kiewer Regimes ist klar. Genau wie die Bandera-Anhänger die Städte im Donbass und in grenznahen russischen Gebieten sich hinter dem Rücken der unschuldigen ukrainischen Zivilisten versteckend beschießen, verbirgt die Leitung der ukrainischen Streitkräfte die Munition im Hinterland und verdeckt sie mit Kernreaktoren. Das Kalkül besteht darin, dass russische Streitkräfte, die die Gefahr einer Atomkatastrophe begreifen, die AKW-Gelände nicht angreifen werden. Falls eine heftige Explosion der Munitionslager und die Zerstörung des Kernkraftwerkes wegen einer weiteren sich „verirrten“ ukrainischen Luftabwehrrakete erfolgen würde, könnte man jederzeit Moskau die Schuld für die Tragödie in die Schuhe schieben. Hinsichtlich der schweigsamen Ermunterung aus dem Westen der ukrainischen Artillerieangriffe auf das AKW Saporoschje ist man in Kiew darüber vollkommen überzeugt. Pressemitteilung des Aufklärungsdienstes der Russischen Föderation (SWR)
Sie wollten schon immer mal ein ekliges Vieh sehen? Ich möchte Sie nicht dazu verleiten, den Geisteszustand dieser Kreatur mit dem Aussehen von Menschen zu verbinden.
https://orinocotribune.com/us-vows-to-step-up-its-game-in-latin-america-weapons-for-ukraine
Kennen Sie noch den letzten Nichtsangriffspakt mit Faschisten?
Lukaschenko sagt, dass das Kiewer Regime Belarus anbietet, einen Nichtangriffspakt zu unterzeichnen
Zum 90. Jahrestag der Machtübertragung an Hitler
Nazi-Brainwashing seit 90 Jahren
Ein Gruß von Karsten
Erste Nummer von JUCHE KOREA HEUTE erschienen
Heute reden wir über Nutten und stinkende Kreaturen
Die weibliche Politik
Sascha gibt Ihnen mal einen Überblick über Reichslügen und über deren Kreaturen
Wojciech Komarowski: Europas hinterhältige historische Lüge über die Russen
Bis heute haben russische Kämpfer eine große Anzahl von Panzern und anderen schweren gepanzerten Fahrzeugen des Feindes zerstört, sagte Apty Alaudinov, Kommandeur der Achmat-Spezialeinheiten, stellvertretender Kommandeur des 2. Armeekorps der LPR, und kommentierte Informationen über die bevorstehenden Lieferungen von deutschen Leopard-Panzern nach Kiew, andere sind wie folgt und Technologie.
Apty Alaudinov: „Leoparden“ brennen wie andere Panzer

Bei Genossen gefunden 220123

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Es geht um den Italienischen Tourismus und die Einführung von Zeit- und Leiharbeit

Wegbereiter für die Ausbeutung von „kleinen Jobs“ im Tourismus etc.

Ausländische Söldner der NATOFaschisten

Scharfschützen aus den USA und Großbritannien wurden auf einer Insel bei Cherson abgesetzt, um Zivilisten zu töten

Aktuelle Veranstaltung der Freidenker

Corona, Demokratieabbau, Krisen & Kriege Die Genossen in Nordkorea bekommen neue Verteidigungswaffen

Feierliche Übergabe der 600-mm-Raketenwerfer als Geschenk der Rüstungsarbeiter an die 6. Plenartagung des ZK der PdAK in der 8. Wahlperiode

Nordkoreanische Genossen

Über die Arbeit des Kabinetts der DVRK im Jahr 2022 und seine Aufgaben für 2023

Bericht über die Erfüllung des Staatshaushalts für 2022 und über den Staatshaushalt für 2023

Granma

Zum ersten Mal in der Geschichte hatte die Region vorgeschlagen, die 33 Nationen Unseres Amerikas in einem Integrationsmechanismus zu vereinen, ohne dass eine außerregionale Präsenz oder imperialistische Interessen involviert wären.

Heute jährt sich zum 99. Mal der Todestag des großen Genossen W.I. Lenin. Er verstab am 21. Januar 1924. Vom Genossen Karsten

Vom Ossiblog Wie Robert Habeck Deutschland ein Abo auf Energiekrisen sichert

Demonstranten fordern Frankreichs Rückzug aus Burkina Faso

Dies kündigte der erste Vizepräsident der AN, Pedro Infante, aus der Gemeinde 29 de Julio an, von wo aus er ratifizierte: „Wir sind hinausgegangen, um unserem Volk zuzuhören, wir sind im ganzen Land mit Straßenparlamentarismus, Gesetzgebern, im Einsatz.

Rosa Luxemburg – Veranstaltung

GEGENWART Nehmen wir die Rede auf der dem Revolutionär gewidmeten Konferenz vorweg. Vom 24. bis 26. Januar findet an der Scuola Normale in Pisa ein internationales Symposium zu ihrem Gedenken statt. Seine Themen beschäftigen uns noch immer.

Brasilianische Terroristen werden angeklagt

RT – Der Wechsel der Handelspartner – Aus für das Reich

Die königlichen Kinderficker auf der Insel

Die Gelb-Blauen Faschisten wieder. Erst Sklaven importieren und dann deren Bibel verheizen

Eine Soros Nutte will gern gegen den Willen des Volkes in die Faschistenvereinigung NATO

Schluss mit Gipsplatten aus dem Reich

Vor 100 Jahren wurde Markus Wolf geboren

Militärische Intervention der Russischen Föderation in der Ukraine. Krieg der USA und der NATO gegen die Russische Föderation La Vode – Italien

Vorstellung- Die neue Zeitung der PCI-Italien

In Donezk legten die Kommunisten Blumen am Lenin-Denkmal nieder (Foto)

Manifest

Für meine Leser möchte ich jetzt etwas Morgenliteratur einlegen. Der Kaffee schmeckt so etwas besser.

2. Der konservative oder Bourgeoissozialismus

Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern.

Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.

Als Beispiel führen wir Proudhons Philosophie de la misère an.

Die sozialistischen Bourgeois wollen die Lebensbedingungen der modernen Gesellschaft ohne die notwendig daraus hervor gehenden Kämpfe und Gefahren. Sie wollen die bestehende Gesellschaft mit Abzug der sie revolutionierenden und sie auflösenden Elemente. Sie wollen die Bourgeoisie ohne das Proletariat. Die Bourgeoisie stellt sich die Welt, worin sie herrscht, natürlich als die beste Welt vor. Der Bourgeoissozialismus arbeitet diese tröstliche Vorstellung zu einem halben oder ganzen System aus. Wenn er das Proletariat auffordert, seine Systeme zu verwirklichen und [80] in das neue Jerusalem einzugehen, so verlangt er im Grunde nur, daß es in der jetzigen Gesellschaft stehenbleibe, aber seine gehässigen Vorstellungen von derselben abstreife.

Eine zweite, weniger systematische, nur [81] mehr praktische Form dieses Sozialismus suchte der Arbeiterklasse jede revolutionäre Bewegung zu verleiden, durch den Nachweis, wie nicht diese oder jene politische Veränderung, sondern nur eine Veränderung der materiellen Lebensverhältnisse, der ökonomischen Verhältnisse ihr von Nutzen sein könne. Unter Veränderung der materiellen Lebensverhältnisse versteht dieser Sozialismus aber keineswegs Abschaffung der bürgerlichen Produktionsverhältnisse, die nur auf revolutionärem Wege möglich ist, sondern administrative Verbesserungen, die auf dem Boden dieser Produktionsverhältnisse vor sich gehen, also an dem Verhältnis von Kapital und Lohnarbeit nichts ändern, sondern im besten Fall der Bourgeoisie die Kosten ihrer Herrschaft vermindern und ihren Staatshaushalt vereinfachen.

Seinen entsprechenden Ausdruck erreicht der Bourgeoisiesozialismus erst da, wo er zur bloßen rednerischen Figur wird.

Freier Handel! im Interesse der arbeitenden Klasse; Schutzzölle! im Interesse der arbeitenden Klasse; Zellengefängnisse! im Interesse der arbeitenden Klasse; das ist das letzte, das einzige ernstgemeinte Wort des Bourgeoisiesozialismus.

Der Sozialismus der Bourgeoisie [82] besteht eben in der Behauptung, daß die Bourgeois Bourgeois sind – im Interesse der arbeitenden Klasse.

Die Urtexte von Marx-Engels sind etwas schwer zu verstehen. Genau deshalb verleiten sie den Ausbeuter dazu, daraus ganz bunte Verse zu spinnen.

https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/3-sozkomm.htm#topp

Lesen können Sie das auch hier:

http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm

In der Jungen Welt bekommen Sie heute etwas DDR-Geschichte gelernt

In Form eines Interviews mit Helmut Koch.

https://www.jungewelt.de/artikel/442332.ddr-nahrungsmittelwirtschaft-die-kollektive-arbeit-war-grundlegend-anders-als-im-westen.html

Es geht um die Eigenversorgung mit Lebensmitteln und den Kreislauf der damit verbundenen Rohstoffe. Wir reden von der Achtung bäuerlicher Arbeit. Eine Form der Wertschätzung.

DDR-NAHRUNGSMITTELWIRTSCHAFT

»Die kollektive Arbeit war grundlegend anders als im Westen«

Über die Versorgung der DDR-Bevölkerung mit Lebensmitteln und ein Leben als Antifaschist. Ein Gespräch mit Helmut Koch

Das Interview führt : Interview: Marc Bebenroth, Eberswalde

Ich stelle fest, meine Gastgeber, mit denen ich sehr oft über die DDR reden durfte, unterlagen damit den kopierten Goebbelslügen. Einerseits, wissen wir DDR Bürger das ohnehin. Trotzdem ist es uns wichtig, Ihnen, meine lieben Gastgeber, ein paar Aussagen von Fachleuten zu zeigen.

Bauern kann ich nur empfehlen, diesen Artikel aufmerksam zu lesen. Den anderen Bürgern wünsche ich das natürlich auch. Es gibt keine Falschdeutungen oder Verschönerungen.

In dem Sinne, danken wir der Redaktion für diesen wertvollen Beitrag.

BOD-Die Sommersaison-Frühjahr

BOD-Die Saisonpause

Und wieder kommen „Kommunisten“ zum Helfen

Italien war in Europa ein führendes kapitalistisches Land in der Gesundheitsbetreuung. Ein paar „kleine Diebstähle“ (Privatisierung) von gesellschaftlichem Eigentum, haben aus Italien ein Entwicklungsland in puncto Medizin gemacht (amerikanische Verhältnisse). In Krankenhäusern stehen Schlangen und das für nicht unerhebliche Zu – Zahlungen. Selbst Afrika ist bedeutend weiter. Gehen wir mal von unseren Russischen Freunden aus, kann das mitunter zu Sanktionen führen. Gegen Kuba in dem Fall. Zu dem Diebstahl des gesellschaftlichen Eigentums, kommt dann eben noch pure Frechheit.

Das nennt sich dann: Dankbarkeit

Meine treuen Leser hier in Südtirol, wollen doch gern Etwas von der DDR erfahren

Aus diesem Grund, spiegele ich Ihnen gelegentlich mal ein paar Vergleiche . Die finden Sie sicher auch zu Hauf in meinem Dreiteiler: Der Saisonkoch-Wintersaison.

Ich übernehme das gespiegelt vom Genossen Sascha. Sie können jetzt leicht entscheiden, wie weit wir hier in Südtirol sind und wie weit weg von dem, was in der DDR bereits Gesetz war und aktiv umgesetzt wurde. Bemerken möchte ich, die DDR stand unter rund 3000 Embargen und Sanktionen. Nur drei davon würden reichen, Südtirol in eine Urgesellschaft zu verwandeln. Ich betone das deswegen, weil wir das in einer Fünf-Tage-Woche bei 8,45 Stunden Arbeitszeit inklusive Pausen geschafft haben. Parteimitglieder waren angehalten, mindestens einmal pro Monat einen Subotnik (freiwilliger zusätzlicher Arbeitstag mit voller Entlohnung!) zu leisten.

Als Quelle können Sie auch Emil Collet wählen, der, wie meine Bücher, sicher auch bei Amazon oder in Ihrer Buchandlung erhältlich ist.

Emil Collet-Die DDR – Ein sozialistisches Meisterwerk

Immer wieder in den all den Jahren nach der Konterrevolution 1989 wird versucht, die DDR in den Dreck zu ziehen. Mal ist es der angebliche „Unrechtsstaat DDR“, mal der „verordnete Antifaschismus“, mal die „Stasi“, mal das angebliche „Staatsdoping“, mal die „SED-Diktatur“ oder gar der zum Zwecke der Delegitimierung der DDR erfundene „Revisionismus der Honecker-Clique“ – womit unser einstiges sozialistisches Vaterland verunglimpft werden soll. Alle diese Lügen und Verleumdungen, von welcher Seite auch immer sie kommen mögen und wie fein sie gesponnen sind, werden letztlich doch entlarvt. Ihre Quellen werden versiegen, sobald die Zuwendungen enden, mit denen die Lügner und Verleumder, die angeblichen „DDR-Opfer“ und all die Auftragsschreiberlinge, bis heute großzügig versorgt werden.

Der Effekt dieser großangelegten Hetzkampagne ist allerdings – trotz der bereitgestellten Milliardensummen – relativ gering. Nichts dergleichen vermag darüber hinwegzutäuschen, daß die sozialen, politischen und ökonomischen Probleme der BRD sich weiter zugespitzt haben und die braune Vergangenheit wieder aufzuleben beginnt. Was sind dafür die Gründe? Sehen wir uns nun einmal die Wirtschaft beider Staaten an.

Das tatsächliche „Wirtschaftswunder“ der DDR – und der kapitalistische Westen

von Emil Collet

Das mit Hilfe des Marshall-Planes erreichte Wirtschaftswachstum in der BRD wurde und wird von den bürgerlichen Medien als das Wirtschaftswun­der propagiert. Erst 2005 hat A.Merkel, CDU-Vorsitzende, die Gründerjahre der BRD glorifiziert. Geflissentlich wird die Entwicklung in der DDR, ohne Marshall-Plan, im Gegenteil unter Belastung der Zahlung von Reparations­leistungen für ganz Deutschland an die UdSSR, verschwiegen. Tatsache ist, daß das durchschnittliche Wachstumstempo der Industrieproduktion in den Jahren 1951 bis 1967 in der BRD 6,5 bis 7,5 Prozent betrug, das der DDR Industrieproduktion jedoch 8 bis 9 Prozent. Im Jahrzehnt ab 1971 gelang es, eine doppelt so große industrielle Warenproduktion zu erarbeiten als in den Jahren von 1950 bis 1970.

Hat die DDR „über ihre Verhältnisse“ gelebt?

Von den Meinungsführern der BRD wird behauptet, daß die DDR, weil diese über ihre Verhältnisse gelebt habe, schon in den 70er Jahren bankrott gewesen sei. Bewußt wird gelogen und z.B. verschwiegen, daß die DDR eine Leistungskraft erreicht hatte, die doppelt so hoch war wie die des deut­schen Reiches mit einer viermal größeren Bevölkerung. Die DDR wurde zum fünftstärksten Staat in Europa und zum zehntstärksten in der Welt.

Wirtschaft und Sozialstruktur

Sozialstruktur

Die sozialökonomische Struktur, auf deren Grundlage sich der Prozeß der Errichtung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialis­mus in der DDR vollzog war folgende: (Stand 1957) Der prozentuale Anteil der Eigentumsformen hatte folgenden Entwick­lungsstand erreicht (in Prozent): Sozialistische Betriebe 87,7; davon volkseigene, zentral geleitete 73,2; örtlich geleitete 11,7; genossenschaftliche 2,8; weiterhin halbstaatliche Betriebe 10,3 und Privatbetriebe 2%. Dementsprechend ergab sich für die DDR folgende Sozialstruktur der Bevölkerung:

Zu diesem Zeitpunkt hatte die DDR eine Bevölkerung von 17,1 Millionen.

Die Erfüllung der Beschlüsse

Die Aufgabe, die sich die SED und der Staat stellten, war, fundamentiert durch die Beschlüsse des VIII. Parteitages und der Volkskammer, die Gewährleistung der sich ständig erweiternden Reproduktion der gesam­ten Volkswirtschaft. Ziel war es, ein sich selbst tragendes und sich ständig erweitert reproduzierendes Wirtschaftsgebiet zu schaffen. Die entschei­dende Voraussetzung war nicht nur eine dem ökonomischen Gesetz der planmäßigen, proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft entspre­chende produktive Konsumtion des verwendbaren Nationaleinkommens (Investitionen), sondern auch die Absicherung der sich ständig erweitern­den Reproduktion des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens.

Welche Voraussetzungen wurden dafür geschaffen?

Dies bedeu­tete nicht nur die vollständige Einbeziehung der Arbeitsfähigen in den Arbeitsprozeß, Männer bis zum 65. und Frauen bis zum 60. Lebensjahr, sondern auch die immer bessere Qualifizierung, die ständige Verbesse­rung des Gesundheitszustandes durch entsprechende Gestaltung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen am Arbeitsplatz und in der Freizeit. Darüber hinaus war die DDR bestrebt, die Arbeitserfahrungen und Fertigkeiten der Werktätigen auch nach dem Eintritt in das Rentenal­ter zu fördern. Die DDR unterstützte dies, indem die weiter arbeitenden Rentner den Lohn bzw. das Gehalt ohne jeglichen Abzug (Steuern, Sozial­versicherung) ausgezahlt bekamen. Eine solch erweiterte Reproduktion der Arbeitskräfte kann natürlich nur ein System gewährleisten, welches keine Arbeitslosigkeit „produziert“.

Ein paar Beispiele aus der Praxis

So gab es z.B. auch keine zeitweilige Arbeitslosigkeit bei der Umprofilierung des VEB Secura Berlin. Dieser Betrieb erhielt sofort die Aufgabe, auf der Grundlage sorgfältiger Überleitung, eine neu entwickelte, das Weltniveau mitbestimmende in Leipzig entwickelte Saldiermaschine zu produzieren. Durch die Entwicklung und Produktion modernster Erzeugnisse sicherte sich die DDR den Absatz dieser Erzeugnisse sowohl auf dem sozialistischen als auch auf dem kapitalistischen Weltmarkt. Ich erinnere nur an die polygraphischen Maschinen der DDR, an die Buchungsmaschinen, an die programmgesteuerten Werkzeugmaschinen aus dem Werk Seebach, an die Produkte des Uhren- und Maschinen-Kombinates Ruhla, die Waggons aus Ammendorf, an die in der DDR gebauten Schiffe, die Erzeugnisse von Carl Zeiss Jena aber auch die hochwertigen Textilien und Möbel. Sie gaben Zeugnis von der Leistungsstärke der DDR.

Eine gesunde Bevölkerungsstruktur

Die DDR kannte kein Problem der „Vergreisung“, schon gar keinen Generationskonflikt zwischen Jung und Alt. 75 Prozent der in der DDR lebenden Mütter waren unter 26 Jahre jung. Alle Mütter, gleich welchen Alters, waren sozial abgesichert und wurden vom Staat unterstützt. Trotz organisierter Republikflucht blieb die Bevölkerungszahl in der DDR in etwa gleich. Ihre Leistungskraft stieg und wuchs wegen der grund­legenden Vorzüge des Sozialismus über den Kapitalismus ununterbro­chen.

Statistische Fakten zur erweiterten Reproduktion

  • Nach der Volkszählung 1979 gab es in der DDR 7.834.997 Männer und 8.909.695 Frauen, also insgesamt 16.744.692, das bedeutete eine Bevölke­rungsdichte von 155 je km².
  • In den Jahren von 1950 bis 1979 überstieg die Anzahl der Neugeborenen innerhalb von 17 Jahren die Todesfälle.
  • Die Anzahl der Sterbefälle von Säuglingen von je 1.000 Lebendgeborenen sank in den Jahren von 1950 bis 1979 von 72,2 auf 12,9.
  • 1979 waren 62,8 Prozent der Bevölkerung der DDR im arbeitsfähigen Alter. 19, 1 Prozent waren Kinder und 18, 1 Prozent Rentner.
  • Von den 10.515.000 Berufstätigen waren 5.261.880 weiblich.
  • Das Bildungswesen der DDR hatte entscheidenden Anteil an der erweiterten Reproduktionskraft der DDR. 1979 studierten, bezogen auf je 10.000 Einwohner der Bevölke­rung, 101 Personen an Fachschulen – davon waren 71,3 Prozent weibliche Bürger, an Hochschulen 77 Personen – davon 48,2 Prozent weibliche Bürger der DDR.

Der Einfluß des Bildungswesens

Welche entscheidende Auswirkung auf das Niveau des gesellschaftli­chen Arbeitsvermögens das einheitliche, sich durch hohes Niveau aus­zeichnende Bildungswesen der DDR hatte, geht aus folgender Tatsache hervor:

  • 1955 waren in der DDR zu 69,9 Prozent der Arbeitskräfte ungelernt bzw. angelernt und nur 25,8 Prozent Fachkräfte; 3,1 Prozent davon hatten einen Fachschul- und 1,2 Prozent einen Hochschulabschluß.
  • 1979 hatten schon 60,4 Prozent einen Facharbeiterabschluß. Einen Fachschulabschluß hat­ten 11 und den Hochschulabschluß 6,5 Prozent.
  • Die Erziehung zu gebilde­ten Persönlichkeiten, von Menschen, denen Bildung ein ständiges Bedürf­nis war, hatte in der DDR Massencharakter und war damit eine ständig stärker sprudelnde Quelle zur Erhöhung des Nationaleinkommens der DDR.
  • Von entscheidender Bedeutung der Herausbildung der sozialisti­schen Lebensweise war die Brechung des Bildungsprivilegs. Bildung war in der DDR nie eine Frage des Geldbeutels.
  • Das einheitliche Bildungssystem der DDR war breit gefächert. Vom Kindergarten, in den neun von zehn Kindern gingen, bis zu den Hochschulen und Universitäten.

Im Gegensatz zur heutigen BRD, in der es vier Millionen Analphabeten gibt und jeder zehnte Schüler die Schule ohne Abschluß verläßt, kannte die DDR eine solche gesellschaftliche Problematik nicht. Heute ist es schon wieder so, daß in der BRD nur noch etwa 12 Prozent der Arbeiterkinder studieren können. In der DDR konnten das über 60 Prozent der Arbeiter- und Bauernkinder.

Die Gleichberechtigung der Frau

Ein ganz entscheidender Faktor der sozialistischen Lebens­weise in der DDR war die Gleichberechtigung der Frauen, die unter den Studierenden einen Anteil von über 50 Prozent hatten. Ein schon seit Jahrtausenden bestehendes Verhältnis der „Normalität“ der Unterdrü­ckung der Frauen mußte durchbrochen, beseitigt und überwunden wer­den. In der DDR galt es, diese schwierige Aufgabe, das Kampfziel der revolu­tionären Arbeiterbewegung, systematisch in die gesellschaftliche Praxis umzusetzen.

  • Im Prozeß der Ausgestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Sys­tems des Sozialismus war es immerhin schon gelungen, daß z.B. jeder fünfte Bürgermeister und Schuldirektor eine Frau war.
  • Jede vierte Lei­tungsfunktion wurde durch eine Frau ausgeübt. Jeder dritte Richter und Abgeordnete war eine Frau.
  • Daß jede Frau durch die Beseitigung des Paragraphen 218 selbst darüber entscheiden konnte, ob und wann sie ein Kind gebären wollte, gehörte zur Normalität der sozialistischen Lebens­weise.
  • Normalität des real existierenden Sozialismus war auch, daß alle Frauen nicht nur 75 Prozent für die gleiche Arbeit wie in der heutigen BRD erhielten, sondern den gleichen Lohn, das gleiche Gehalt für die quantitative und qualitative Arbeitsleistung.
  • Dies alles machte die Frauen ökonomisch unabhängig vom Mann. Damit änderte sich für die Frauen die Lebensweise in der Ehe.

Keine Arbeitslosigkeit in der DDR

Für ihre Identifizierung mit dem Staat der DDR war auch aus­schlaggebend, daß die Zukunft ihrer Kinder nicht durch Arbeitslosigkeit bedroht wurde, daß es z.B. mehr Lehrstellen gab als Lehrlinge. In der BRD sind gegenwärtig von 1,5 Millionen arbeitslosen Jugendlichen über 80 Prozent ohne berufliche Ausbildung. Die Identifizierung der Bevölkerung der DDR mit ihrem Staat war eine mächtige Kraftquelle zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität und damit des Nationaleinkommens.

  • Der Anteil der Berufstätigen an der Neuererbewegung stieg insgesamt von 1965 bis 1979 von 19,4 auf 32 Prozent.
  • Der Anteil der Produktionsarbeiter der insgesamt an der Neuererbewe­gung beteiligten Werktätigen betrug 1979 34,9 Prozent bei Produktionsarbeiter, 23,3 Prozent bei Frauen und 40,1 Prozent bei Jugendlichen.
  • Der ökonomische Nutzen pro Berufstätigen aus der Neuererbewegung stieg von 294 Mark (1965) auf 837 Mark (1979).

Gute Arbeits- und Lebensbedingungen in der DDR

Die Anstrengungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Werktätigen spiegeln sich auch in der Tatsache wider, daß

  • die meldepflich­tigen Unfälle pro 1.000 Berufstätige von 33 (1975) auf 30, 1 (1979) reduziert wurden. In Industrie und Handwerk gelang es, sie von 37,5 (1975) auf 31,6 (1979) zu senken.
  • Durch die Anwendung wissenschaftlicher Ergebnisse und Maßnahmen auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Arbeitsorganisation wurden 1979 von 1.000 Stunden 199, 1 gegenüber 1975 eingespart.
  • Das produzierte Nationaleinkommen stieg (in Millionen Mark) von 71 540 im Jahre 1960 auf 166.860 im Jahre 1979.
  • Die Verwendung des Nationaleinkommens ih, Inland nahm folgende Entwicklung: wenn 1950 die Akkumulationsrate 8,6 Prozent betrug und der Anteil für die Konsum­tion 91,4 Prozent, betrug die Akkumulation 1979 20 Prozent und der Anteil der Konsumtion 80 Prozent.
  • Die individuelle Konsumtion betrug 1950 82,9 Prozent und 1979 68,8 Prozent. Dafür entwickelte sich der Anteil der gesellschaftlichen Konsum­tion von 8,6 Prozent 1950 auf 11,2 Prozent 1979, darunter für die kulturelle und soziale Betreuung der Bevölkerung von 3,2 Prozent 1950 auf 4,6 Prozent 1979.
  • Das durchschnittliche Einkommen pro Monat stieg insgesamt von 439 Mark (1955) auf 1.014 Mark im Monat. Dazu kam noch die zweite „Lohntüte“ in Höhe von nochmals 80 Prozent des individuellen Einkommens. (Stand 1979)
  • Zur sozialistischen Lebensweise gehörte auch, daß bis 1959 jährlich mit der planmäßigen Erhöhung der Löhne gleichzeitig eine Preissenkung verbunden war.

Ein stabiles Lebensniveau

Insgesamt gab es in allen Jahren der DDR stabile Preise für alle Waren und Artikel des Grundbedarfs der Bevölkerung. Nach meiner Kenntnis gibt es kein kapitalistisches Land in der Welt, wo der Preis 40 Jahre lang für die Kilowattstunde Strom 0,08 Mark betrug. Die Elektrizitätskon­zerne nutzen gegenwärtig ihre Monopolstellung dazu aus, die Preise für Strom und Gas um 30 Prozent zu erhöhen.

  • Die Straßenbahnfahrt kostete 1989 noch genau 0,20 Mark wie 1949.
  • Das gleiche gilt für die Bahn (Preis für einen Kilometer 0,08 Mark.
  • Dies alles läßt sich beliebig erweitern, z.B. zwei Kilogramm gutes Brot kostete 1,04 Mark, ein halber Liter Milch 0,56 Mark.
  • Gleiches gilt für subventionierte Kinderkleidung und Schuhe, die Höhe der Mieten, der Ferienplätze, das kostenlose Bildungs- und Gesundheitswe­sen.
  • Die Betreuung der Alten und ihres Ruhestandes erfolgte auf hohem Niveau und das vollständig durch den sozialistischen Staat.

Eine solche sozialistische Lebensweise mit einem solchen Lebensni­veau und kontinuierlich wachsendem Lebensstandard war nur durch die schöpferische und disziplinierte Arbeit der werktätigen Massen möglich. Die von der SED und dem sozialistischem Staat betriebene Politik der materiellen Interessiertheit der Kollektive so wie der jedes einzelnen, d.h. die Gewährleistung der objektiven und dialektischen Einheit von gesell­schaftlichen und persönlichen Interessen in der sozialistischen Praxis, war die Grundlage der Erfolge der sozialistischen Wirtschaftspolitik der DDR.

Die Rentenversorgung in der BRD und in der DDR

Das Bundesamt für Statistik mußte bei der Analyse der durchschnittlich gearbeiteten Jahre feststellen, daß die Männer der DDR durchschnittlich 45 Arbeitsjahre erreicht haben. Das ergibt folgendes Verhältnis:

  • Arbeiter der DDR 100 Prozent – Arbeiter der BRD 90 Prozent
  • Frauen der DDR 85 Prozent (Rente ab dem 60. Lebensjahr, gleicher
    Lohn für gleiche Arbeit) – Frauen der BRD 65 Prozent.

Daraus resultiert, daß die Rentnerinnen der DDR trotz niedrigeren Tagesrentensatzes im Durchschnitt eine höhere Rente beziehen als die westdeutschen Frauen. Auch an diesem Beispiel zeigt sich, wie skrupellos die Lüge ist, die Ostdeutschen wollten auf Kosten der Westdeutschen leben. Hier zeigt sich die alte Herrschaftsmethode der deutschen Bourgeoisie des „Spalte und herrsche“.

Weitere Lügen über die DDR

Genauso verlogen ist das politische Märchen, an welches selbst heute noch Westdeutsche glauben, in der DDR habe man gehungert und aufgrund der Ausplünderung durch die Russen habe es nichts oder nur sehr wenig zu kaufen gegeben. Die Wahrheit ist,

  • der Verbrauch von Fleisch und Fleischwaren stieg von 45 kg pro Kopf (1955) auf 88,3 kg im Jahre 1979.
  • Bei Butter stieg der Verbrauch im gleichen Zeitraum von 9,5 kg pro Kopf auf 15,7 kg, bei Margarine von 10,4 kg auf 10,5 kg.
  • Der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkmilch (2,5 Prozent Fett) stieg von 90,7 Litern auf 98,6 Liter.
  • Der Ausstattungsbestand an langlebigen Konsumgütern pro 100 Haus­halte der DDR entwickelte sich dynamisch.
  • Die angemeldeten PKW (ohne gewerbliche genutzte) stiegen von 0,2 im Jahre 1955 auf 36,3 im Jahre 1979.
  • Bei Motorrädern und Rollern waren es 1961 14,9, im Jahre 1979 18,7 Stück.
  • Haushaltskühlschränke pro 100 Haushalte gab es 1955 0,4; 1979 waren es 102,2.
  • 1955 gab es in der DDR auf 100 Haushalte gerechnet nur 0,5 Wasch­maschinen, 1979 waren es 79,9.
  • Die Anzahl der Fernsehgeräte je 100 Haushalte stieg von 1,2 im Jahre 1955 auf 103,5 1979.

Natürlich war es den Bürgern der DDR zur Deckung ihrer Bedürfnisse möglich, Kredite aufzu­nehmen. Die Ausreichung von Krediten an junge Eheleute war besonders günstig und wurde von ihnen im wachsenden Maße auch in Anspruch genommen. Waren es 1972 29.594, die einen Kredit in Höhe von insgesamt 146, l Millionen Mark erhielten, so waren es 1979 schon 82.445 mit 517,9 Millionen Mark.

DDR: Unterstützung der Bürger durch den Staat

Der Staat der DDR unterstützte die Familienplanung der jungen Eheleu­te nicht nur dadurch, daß sie einen sicheren Arbeitsplatz hatten, sondern auch durch stabile Preise und dadurch, daß für ihre Kinder Kinderkrippen, Kindergärten und ein einheitliches Bildungs- und Gesundheitssystem zur Verfügung standen und ein Krediterlaß für jedes geborene Kind erfolgte.

116.221 Eheleuten wurden deshalb 1979 Kredite in Höhe von insgesamt 145,8 Millionen Mark erlassen. Das waren wichtige sozialpolitische Fakto­ren. In der heutigen BRD wird aus der demographischen Entwicklung ein Gespenst gemacht und Konflikte provoziert, um mit der Methode des ,,Teile und herrsche“ den sozialen Kahlschlag fortzusetzen.

Die Sozialversicherung der DDR

Es wird sicherlich viele heutige Bürger der BRD in Erstaunen versetzen, daß die Bevölkerung der DDR ab 1956 mit nur einer Sozialversicherung auskam. In der DDR war die Rente und Krankenversicherung sicher. Die Ursache liegt offensichtlich im völlig unterschiedlichen Charakter der sozialistischen gegenüber der kapitalistischen Produktionsweise. So wie es im Staatshaushalt kein Defizit gab, gab es auch keinen bei der Sozialver­sicherung.

Der ausgeglichene Staatshaushalt

Der Staatshaushalt war ausgeglichen. 1951 wurden 24.438 Millionen Mark eingenommen und 24.091 ausgegeben. 1979 wurden 140.633 Milli­onen Mark eingenommen und 140.227 Millionen Mark ausgegeben. Nach Aussagen der Verantwortlichen der staatlichen Plankommission war dies auch 1989, dem Jahr der Konterrevolution der Fall.

Der Annexionscharak­ter der „Wiedervereinigung“ kommt auch darin zum Ausdruck, daß durch die Bundesregierung keinerlei aussagekräftige Analyse der „wiederverei­nigten“ gesellschaftlichen Werte, des gesellschaftlichen Reichtums vorge­nommen wurde.

Fest steht: Die DDR war kein maroder Staat und auch ökonomisch kei­neswegs am Ende. Die DDR-Wirtschaft wurde nicht von Krisen betroffen. Die DDR ist bis zu ihrer Zerschlagung allen internationalen wirtschaftlichen Verpflichtungen nachgekommen. Die Netto-Auslandsverschuldung aus Handelsverträgen betrug ganze 10 Milliarden Euro. Das ist im internatio­nalen Handelsverkehr eine absolut zu vernachlässigende Größe.

So haben die USA allein gegenüber der VR China eine Auslandsverschuldung von über 400 Milliarden Dollar und gegenüber Japan 600 Milliarden Dollar. Die Verschuldung der BRD ist sagenhaft. Die jährliche Zinsschuld dieses Staa­tes der Klasse der Kapitalisten beträgt über 40 Milliarden Euro. Diese Zinsen gehen als Extraprofit in den Maximalprofit der deutschen Finanzoligarchie ein.


Die DDR – Ein Staat freiheitsliebender Bürger, Gestalter der sozialistischen Demokratie und Erbauer des Sozialismus

Ein Unrechtsstaat?

Die Feinde des Sozialismus, speziell des real existierenden Sozialismus in der DDR, die Pseudo-Sozialisten/Kommunisten wiederholen gleich einer tibetanischen Gebetstrommel wieder und wieder, die DDR sei ein Unrechtsstaat gewesen. Für all diese Kräfte war der vom werktätigen Volk geschaffene gesellschaftliche Reichtum ein Dorn im Auge. Und deshalb war die DDR ein „Unrechtsstaat“, eine „SED-Diktatur“, weil sie den Kapita­listen ihre parasitäre Grundlage entzog.

Pseudolinke Lügen über das Volkseigentum

  1. Der pseudosozialistische Schwät­zer Gysi behauptet, da das Volkseigentum Staatseigentum gewesen sei, hätten die Werktätigen es nicht als ihr Eigentum angesehen und konnten sich damit nicht identifizieren. Das sei nur möglich durch die Schaffung von freiheitlichem Eigentum.
  2. Der ehemalige Vorsitzende der 1. Bundestags­fraktion der PDS, Claus, offenbarte seinen Revisionismus auf dem Cottbu­ser Parteitag der PDS. Er konnte die großartigen sozialen Erfolge der DDR nicht leugnen. Er behauptete aber, dies seien alles Erfolge ohne Demokra­tie und Freiheit gewesen und die PDS wolle beides.
  3. Bartsch, der Geschäfts­führer der PDS, meinte, sie wollen schon vor dem Übergang Verantwor­tung übernehmen.
  4. Michael Brie erklärte, daß das Volkseigentum unrechtmäßig entstan­den sei und deshalb auch zu recht beseitigt wurde. Schließlich erklärte Bisky, der jetzt wieder Vorsitzender der PDS ist, die Agenda Sozialismus ließe sich dadurch verwirklichen, daß durch Dauerreformen der Kapitalis­mus über den Tellerrand geschoben würde.

Das alles hat die volle Unter­stützung von Gysi, der noch auf dem II. Parteitag der PDS behauptete, die PDS werde nicht hinter dem Manifest der Kommunistischen Partei zurück­bleiben.

Es ist offensichtlich: Die Achse, um die sich alles dreht, die Rolle des von der Arbeiterklasse und ihren natürlichen Verbündeten geschaffenen sozi­alistischen Eigentums, insbesondere des sozialistischen Staatseigentums, soll verleugnet werden. Die einzige Schlußfolgerung daraus lautet, daß diese Leute kein sozialistisches Eigentum, kein gesellschaftliches Eigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln wollen. Diese Leute sind Pseudosozialisten, die keinen Sozialismus wollen. Sie wollen durch „Beschreitung“ eines dritten Weges die Menschen, die ihnen folgen, in den Schoß des Kapitalismus zurückgeleiten.

Quelle:
Emil Collett: Die DDR ein sozialistisches Meisterwerk. Marxistisch-leninistische Schriftenreihe für Geschichte, Politik, Ökonomie und Philosophie, Heft 86-1, S.36-43. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

pdfimage Emil Collet: Das  „Wirtschaftswunder“ DDR

Siehe auch:
Die Wahrheit über das angebliche „Wirtschaftwunder“ in der BRD

Wie wird man in sozialistischen Ländern – Meisterkoch

http://www.vok.rep.kp/index.php/detail_com/comde/ige221110016/69/ge

Eine berühmte Köchin  

Kim Hyang Won, Chefin der Nudelgaststätte Ryomyong beim Restaurant des Stadtbezirkes Taesong in der Hauptstadt, Pyongyang, ist eine fähige Köchin, die 40 Jahre lang im Bereich Gastronomie tätig ist.

   Sie ist bei der Zubereitung von u. a. warmen und kalten Speisen einwandfrei und kennt sich von der Besonderheit der Rohstoffe bis zur Verarbeitung aller Gerichte aus. Auf den ersten Blick kann sie es erraten, welche und wie viel Zutaten in einem Gericht enthalten sind. Wenn sie ein Gericht probiert, sagt sie, wie es zubereitet wurde.
   Gewöhnlich spricht man, dass die Kochkunst die angeborene Begabung ist und dass man mit dem guten Handgeschmack gut kochen kann.
   Aber Frau Kim behauptet, dass sich der Geschmack und die Qualität des Gerichtes nach der Aufrichtigkeit beim Kochen richten.
   In der Tat bereitet sie jedes Gericht mit ganzer Seele zu.
   Nach den Jahreszeiten kocht sie ein Gericht in verschiedenen Weisen und Formen und bemüht sich darum, den originellen Geschmack des Gerichtes entsprechend den Besonderheiten der Rohstoffe zu bewahren.
   In den nationalen Kochfestivals, die jährlich stattfanden, bekam Kim Hyang Won mit verschiedenen Gerichten wie Wels- und Schmerlensuppe 10 Gold-, 2 Silber- und eine Bronzemedaille verliehen. Vor kurzem gab es den Nudelwettbewerb zwischen den renommierten Restaurants in der Stadt Pyongyang. Dabei erhielt sie die Höchstauszeichnung, weil sie die kalten Nudeln von Pyongyang, nationales Gericht, gut zubereitet hatte.
   Kim Hyang Won bildete bisher Dutzende hochqualifizierte Köche heran und trug damit zur Entwicklung der Kochkunst des Landes bei.
   Der Zentralvorstand des Koreanischen Vereins der Köche verlieh ihr den Titel und die Urkunde der Kochmeisterin.