Festtagsküche ab 241222

In unserem Speiseplan für die Festtage hat sich Einiges geändert. Von der Bratwurst am Heilig Abend blieb einfach zu viel übrig. Der extrem geringe Flüssigkeitsverlust macht sich natürlich positiv bemerkbar. Es gibt auch ein paar „negative“ Folgen. Man muss mehr trinken, weil das Fleisch zu wenig Salzwasser hat. Oder umgedreht? Wir können das Fleisch wieder essen, statt es zu trinken.

Um unsere Figur zu bewahren, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, einen Grüne-Bohneneintopf zu kochen und damit den Bratwurstüberschuss zu verzehren. Wir würden ja sonst das Fleisch zwei Mal bezahlen. Einmal beim Bauern und einmal bei der Müllabfuhr. Wir haben eben in der DDR gelernt, mit Lebensmitteln richtig umzugehen. Das ist eine Form der Wertschätzung, die heute abhanden zu kommen scheint. Ich will jetzt nicht sagen, es gibt keine Wertschätzung mehr. Nur weniger Wertschätzer.

Wir kochen die Grünen Bohnen also Energie betont, als Suppe oder Eintopf. Die Bohnen gibt es gefroren oder in Dosen. Natürlich müssen Speck und Zwiebel angeschwitzt werden. Vielleicht auch ein paar Kartoffelstückchen, die wir ziemlich klein schneiden.

Unser Luft getrocknetes Brühpulver macht sich als Zugabe sehr gut. Das stellen wir eben her, wenn es reichlich Karotten, Sellerie, Zwiebel oder Lauch und Petersilwurzel gibt. Natürlich sind reichlich Zutaten auf unserem Balkon gewachsen.

Nach dem Anbraten geben wir die Bohnen zu, gießen nicht zu hoch an und lassen das gemeinsam garen. Fertig stellen tun wir das mit der Bratwurst, die wir in Würfel geschnitten haben, minimal Thymian oder Bohnenkraut, etwas Zucker, Salz und Pfeffer.

Liebhaber können auch etwas getrockneten Knoblauch zugeben. Wenn Sie das nicht schon in der Bratwurst taten.

Beim Korrekturlesen mit der Rechtschreibeprüfung wurde mir statt Brühpulver, Verpulver vorgeschlagen.

Bitte beachten Sie, wir sind zu Hause und nicht in irgendeinem Pseudoparlament:-))

Dann wünschen wir mal frohe Festtage.

Ihr Saisonkoch

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